Wir sprachen mit der in Berlin lebenden Schmuckdesignerin Saskia Diez.
Hallo Saskia, kannst du uns ein wenig über deinen Hintergrund erzählen und was dich zur Kreation deiner Schmucklinie inspiriert hat?
Ich habe schon als Kind viel gebastelt, vor allem Schmuck. Ich habe eine klassische Ausbildung zum Goldschmied absolviert und anschließend Industriedesign studiert. Als ich mein eigenes Label gründete, gab es keinen Schmuck, der mich ansprach oder den ich mir leisten konnte. Nichts, was sich nach „mir“ anfühlte. Deshalb beschloss ich, Schmuckstücke für Menschen wie mich zu entwerfen und legte Wert auf Qualität, Design und erschwingliche Preise.

Was inspiriert Sie in Ihrem ästhetischen und gestalterischen Prozess?
Menschen, Einstellungen, Stimmungen, Techniken, Atmosphären, Musik, Film und Kunst.
Wie beeinflusst Nachhaltigkeit Ihre Entscheidungen in Bezug auf Design und Materialien?
Wir arbeiten mit Recyclingmaterialien, wir produzieren lokal, wir pflegen langfristige Beziehungen zu unseren Produktionspartnern, wir reduzieren Abfall und Papierverbrauch und wir versuchen, uns jeden Tag zu verbessern.

Haben Sie irgendwelche besonderen Projekte in Planung, die Sie mit unseren Lesern teilen möchten?
Als nächstes folgt ein Set von Tarotkarten, die ich von Hand gemalt habe, basierend auf dem klassischen Rider-Waite-Tarot, wobei alle Figuren Schmuck von mir tragen.
Gibt es inspirierende Künstler, Marken oder andere Dinge, denen man momentan folgen sollte?
Litkovska, Bevza, Lutz Huelle, Tom Rebl, Eva Baales, Sigrid Reinichs, Aino Laberenz
